Organspende

"Das Thema Organspende verunsichert nach wie vor viele Menschen. Ihre Fragen brauchen eine Antwort. Es ist sinnvoll, sich mit der Organspende auseinander- zusetzen, um eine persönliche Entscheidung zu treffen und sie auch in einem Organspendeausweis durch eine Unterschrift zu dokumentieren – das kann eine Zustimmung, aber auch eine Ablehnung sein“, erklärt Chefarzt Dr. Uwe Wildförster. Der Neurochirurg und Transplantationsbeauftrage am Bergmannsheil Buer informiert über die Voraussetzungen einer Organspende und das gesetzlich geregelte Verfahren der Entnahme und Transplantation. Wildförster: „Es gibt immer wieder Missverständnisse in der Diskussion. Viele Menschen wissen nicht, das eine Transplantation nur in ausgewiesenen Zentren erfolgt und nicht im dem Krankenhaus, in dem der Spender verstorben ist.“

Im vergangenen Jahr spendeten 877 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe. Herz, Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse oder Lunge sind die Organe, die vorranging transplantiert werden und für schwererkrankte Patienten lebensrettend sind. In Deutschland hoffen mehr als 10.000 Menschen, darunter auch viele Kinder,  auf die Transplan- tation eines Organs. Für sie ist die Transplan- tation die einzige Möglichkeit, um zu überleben oder die Lebens- qualität erheblich zu verbessern. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Menschen bereit sind, ihre Organe nach dem Tod zu spenden.

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Sabine Ziegler
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