Tag der Wirtschaft – Stadtspitze besucht Klinik:

Investitionen in Medizinstandort beeindrucken

„Krankenhäuser sind der Kernbereich der Gesundheitswirtschaft in Gelsenkirchen“, sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski bei seinem Besuch der Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH (Freitag, 31.01.2014) und zeigte sich beeindruckt von der rasanten Entwicklung der Kliniken in den vergangenen zehn Jahren: „An diesem Medizinstandort steigen seit Jahren die Patientenzahlen. Das gilt für die Notfallpatienten wie auch für die Menschen, die hier internistisch oder chirurgisch auf den Stationen und in den Ambulanzen behandelt werden. Patienten aller Generationen erleben, dass sie hier medizinisch wie pflegerisch in guten Händen sind.“

Begleitet wurde der Oberbürgermeister von Dr. Christoph Schmitt, der sich als neuer Wirtschaftsförderer der Stadt einen Eindruck von den Kliniken machte: „Man sieht, dass hier in die Zukunft eines Medizinstandorts investiert wird, der sich durch besondere Spezialisierungen und innovative Medizinkonzepte auszeichnet. Die Modernisierung der Notfallambulanz, aber auch der aktuelle Umbau der Intensivstation zeigen, dass die Klinik ihr Potential nutzt.“

Mit neuen medizinischen Angeboten schärft das Bergmannsheil sein Profil: Die Klinik für Pneumologie behandelt seit Mitte 2013 Patienten, die an chronischen oder bösartigen Erkrankungen der Lunge und der Bronchien leiden. Die Klinik stockte ihr Gebäude um eine Etage auf und schaffte so den Platz für die neue 31-Betten-Station. Auch die Kardiologie richtet sich neu aus und setzt mit einer Spezialsprechstunde zur kurzfristigen Abklärung von akuten Herzbeschwerden sowie dem Angebot von Linksherzkatheter-Untersuchungen neue Standards in der Patientenversorgung.

Viel Geld steckte die Klinik in den vergangenen Jahren in die Modernisierung von Patientenzimmern, Operationssälen und Funktionsbereichen, in Medizintechnik und in neue Therapieangebote – allein 14 Millionen Euro in die aktuellen Baumaßnahmen zu denen auch ein neuer Hubschrauberlandeplatz für Schwerstverletzte gehört. Geschäftsführer Werner Neugebauer: „Alle Krankenhäuser leiden unter schwierigen Rahmenbedingungen, dazu zählen neben den Energie- und Sachkostensteigerungen auch die Tarifabschlüsse, die wir verkraften müssen. Dennoch ist es unser Anspruch, die Zukunft unserer Kliniken und ihrer Mitarbeiter zu sichern.“ Die Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH ist in Gelsenkirchen ein wichtiger Arbeitgeber. Neugebauer: „In den Kliniken arbeiten rund 900 Menschen der unterschiedlichsten Berufsgruppen. In den vergangenen Jahren stieg die Anzahl der Beschäftigten um 21 Prozent. Über 60 junge Menschen machen aktuell bei uns eine Ausbildung – vor allem in der Pflege. Unsere Arbeitszeitmodelle sind familienorientiert. Und im Sommer starten wir mit einer klinikeigenen Kinderbetreuung.“

Hintergrund

Zur Bergmannsheil und Kinderklinik Buer (BKB) GmbH gehören drei Einrichtungen: Das Bergmannsheil Buer, die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen und die orthopädische Rehaklinik am Berger See (2007 eröffnet). Auch der Medical Center Bergmannsheil Buer (MCBB) ist auf dem Klinkigelände integriert. Die Stadt ist mit 27,5 Prozent Mitgesellschafter der BKB, die Knappschaft hält 72,5 Prozent der Anteile.

Bergmannsheil Buer: 10 Fachdisziplinen

Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen: 6 Fachabteilungen, darunter auch eine Kinderintensivstation

Aktuelle Baumaßnahmen: Die räumliche und organisatorische Zusammenlegung von chirurgischen und internistischen Intensivbetten sowie die Erweiterung des OP-Traktes um weitere zwei OP-Säle stehen ebenso wie der Bau des Hubschrauberlandeplatzes in 2014 auf dem Programm.

Der Kassenärztliche Notfalldienst hat im Bergmannsheil Buer und in der  Kinder- und Jugendklinik seinen Sitz.

Bergmannsheil Buer
13 000 Patienten stationär – 18 700 Patienten ambulant
Notfallambulanz: 22 000 Patienten

Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen
4 300 Patienten stationär -  7 600 ambulant
Notfallambulanz: 27 000 Patienten

Rehaklinik am Berger See
2 100 Patienten

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